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In den vergangenen zwölf Jahren lebten bei uns zwei, dann drei, dann fünf, dann vier und letztendlich wieder zwei Kathis.

Die 3-er, 5-er und 4-er Konstellationen waren nicht beabsichtigt, sie haben sich notfall- bzw. krankheitsbedingt ergeben und waren alles in allem eine wertvolle Erfahrung für mich. Und vielleicht ja auch für euch? 

Für mich persönlich war das PAAR das Optimale (egal ob nun gegen- bzw. gleichgeschlechtlich), das TRIO ein Glücksfall, das QUINTETT ein Notfall und das QUARTETT das programmierte Chaos (was aber Gottseidank nicht so geblieben ist siehe Update Mai 2011).

Okay, das muss nicht bei jedem Katharinasittichhalter so sein, aber man darf auch nicht vergessen, dass ich es nach dem Tod von Maxi ausschließlich mit Hähnen zu tun hatte!

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Beginnen wir im Jahr 1998:

Warum nur zwei Kathis und kein Schwarm?

Als Maxi und Moritz, die beiden Mondsüchtigen bei mir einzogen, wusste ich nicht, dass Katharinasittiche eigentlich Schwarmvögel und Höhlenbrüter sind. Überhaupt wusste ich nicht sehr viel über Katharinasittiche (die Zoo-handlungsbesitzer leider auch nicht) und Internet hatte ich damals noch nicht. Also griff ich auf meine früheren "Erfahrungen" mit Federvieh zurück. Aber die waren leider nicht mehr aktuell.

Einige Jahre später, als auch bei mir die Technik Einzug hielt und ich einen PC mit Internetanschluss mein Eigen nannte, fand ich Siggis wunderbare Seite www.katharinasittiche.de. Und im dazugehörigen Forum traf ich auf eine begeisterte Schar von Katharinasittich-Fans. Mir eröffneten sich ganz neue Welten!

Jetzt konnte ich alles über Katharinasittiche und ihre "artgerechte Haltung" nachlesen, erfragen und darüber diskutieren.

Doch auch mit dem heutigen Wissen, dass Katharinasittiche eigentlich Schwarmvögel sind, hat sich in mir nie der Wunsch geregt, weitere Kathis dazu zu kaufen. Das mag sich für den einen oder anderen Kathibesitzer vielleicht egoistisch anhören. Aber ich hatte mich zu sehr an die Mond-süchtigen gewöhnt. Und sie sich an uns.

Und selbst wenn - Moritz hatte Maxi gegenüber einen dominanten und tem-peramentvollen Charakter ... er war das absolute Alpha-Tier ... ob er jemals andere Kathis nach so langer "Zweisamkeit" in seinem Territorium akzeptiert hätte, ist fraglich. Experimente mit neuen Kathis wollte ich auf keinen Fall machen. Denn Zoff gab es bei den Mondsüchtigen zu Vollmondzeiten eh schon genug.

Unsere "Wohn"gemeinschaft war einzigartig und ich wollte ihnen so viel Frei-heit wie nur möglich lassen. Wenn sie im Affenzahn kreischend durch die Wohnung düsten und sich austobten, war es ein herrliches Bild. Zwei Tieren konnte ich alles bieten ... mit einem Schwarm wäre ich räumlich an meine Grenzen gestoßen.

Auch ist mir ist die Beziehung zu den Vögeln sehr wichtig. Ich möchte sie nicht nur beobachten, sondern mit ihnen leben, sie erleben, auf ihre Gewohnheiten und Bedürfnisse eingehen, ihr Freund sein. Mit Maxis Tod und dem Einzug von Sammy hat sich an meiner Einstellung nichts geändert.

Ihr Käfig (scheußliches Wort!) -  besser: die Villa rusticana, ist während un-serer Abwesenheit nur ein "Aufenthaltsraum". Wenn wir zu Hause sind, steht die Volierentür immer offen und sie können selbst entscheiden, wo sie sich aufhalten wollen.

Seit Sommer 2006 sind Ludwig, der Störenfried *grins*, und ich verheiratet. Ludwig hat erst kürzlich zu mir gesagt: "Ich bin glücklich, zu erleben, wie du mit den beiden umgehst. Ohne dich hätte ich wohl nie erfahren, dass eine solche Vertrauensgemeinschaft zwischen Mensch und Vogel überhaupt mög-lich ist. Ich glaube fast, die beiden haben uns Federlosen adoptiert und wir gehören zum "Schwarm".

Und da mein Schatz ganz tolle Comics zeichnen kann, hat er auch einen von uns vier gemalt und unser gemischtes "Schwärmchen" für die Ewigkeit fest-gehalten.

Das Bild ist 2003 entstanden, als bei den Mondsüchtigen nach Anschaffung der Villa rusticana endlich Ruhe einkehrte...

HarMONIe ... vier auf einer Stange ...

   You an me... and the Federvieh... that's nice... it's Kathisparadise!

Da sitzen wir vergnügt und baumeln mit den Beinen!

Es sieht nur so aus, als ob die Kathis vor Angst "fächern" würden *lach*
Das ist die sogenannte "künstlerische Freiheit"! Doch irgendwie musste Ludwig schon damals eine Ahnung gehabt haben, dass Moritz mal eine gelbe Schwanzfeder bekommen würde!

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Update März 2008:

Aus 2 mach 3 ...

Ja, das war mal der ursprüngliche Text für diese Seite. Allerdings hatte ich keine Ahnung, dass ich einmal meine Meinung ändern könnte und es zu drei Kathis kommen würde ... man soll halt nie "Nie" sagen!

 Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Drittens ist das auch gut so!

Aber lest selbst....

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Update September 2009:

Aus 2 mach 3 mach 5 ...

Nein, man soll wirklich nie "Nie" sagen.

Als ich im September 2009 feststellte, dass Henry - einer der beiden Kathis von Markus - ernsthafte Atemprobleme hatte, packte ich Henry & Christo kurzerhand ein, um sie meiner Tierärztin vorzustellen. Mit dem kranken Moritz hatten wir ja schon einen Langzeitpatienten, da kam es auf einen mehr oder weniger nicht an. Die beiden Asylanten waren eh mehr für sich und gingen den anderen drei aus dem Weg.

Nach der schrecklichen Diagnose "Lebertumor" erholte sich Henry nach intensiver Pflege. Die beiden Strolche tauten auf und machten uns viel Freude.


Nicht zu fassen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich es einmal mit fünf verrückten Kathi-Jungs zu tun hätte!

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Update Februar 2010:

4 sind einer weniger als 5 ...

Traurig. Mein ältester Kathi Moritz fliegt am Faschingsdienstag im Alter von 12 Jahren über die Regenbogenbrücke. So ein verrückter kleiner Kerl, sogar für seinen letzten Flug sucht sich mein kleiner Clown ein passendes Datum aus ...

Nach anfänglicher Trauer begannen sich die zwei übrig gebliebenen Paare für einander zu interessieren. Christo bot dem kleinen Sammy die Freundschaft an und auch der tollpatschige Henry verguckte sich in den Kleinsten. Von nun an hatte Charlie alle Hände voll zu tun, seinen Lover gegen die beiden Nebenbuhler zu verteidigen.

Für uns Federlose war diese Zeit eine der härtesten Bewährungsproben, denn die Kontaktrufe der vier Hähne waren auf Dauer unerträglich.

Auch die vier Vögel hatten keine so rechte Freude mehr, die Streitigkeiten überwiegten und aus unserem kleinen Kathiparadies wurde eine Kathihölle ... okay, jetzt hab ich übertrieben ;-))))

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Update Mai 2010:

Alles auf Anfang ...

Henry geht es wieder gut und kann mit Christo zu seinem Vogelpapa Markus  zurückziehen.

Alles ist gut. Im Kathiparadies herrscht wieder HarMONIe und auch Markus freut sich, dass er seine beiden kleinen Strolche wieder bei sich hat.

Vier Hähne unter einem Dach waren halt doch zuviel Testosteron *lach*

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So ... mal sehen, wann ein neues Update fällig wird.
Obwohl - so wie es ist, so kann es gerne bleiben!

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Update Mai 2011:

Neubeginn

Fast auf den Tag genau ein Jahr später ziehen Henry und Christo wieder bei uns ein. Leider hat die Rückkehr der beiden Strolche einen traurigen Hinter-grund: Christo ist auf einem Auge erblindet. Es fällt ihm schwer, sich in der Voliere zurechtzufinden und magert ab ...

Markus kann die Fürsorge nicht übernehmen, daher richten wir bei uns einen zweiten, kleineren Käfig behindertengerecht ein. Aufatmen! Christo erholt sich zusehens und kommt mit seiner Erblindung (mittlerweile ist auch das andere Auge betroffen) sehr gut zurecht.

Die vier Kathi-Jungs bekommen eine neue Chance, sich aneinander zu ge-wöhnen. Wir sind fest gewillt, ihre Kapriolen dieses Mal "auszuhalten", da Henry und Christo zur Familie gehören und wir sie nicht abgeben möchten.

November 2011

Wie durch ein Wunder ist das Glück auf unserer Seite. Ein halbes Jahr später ziehen die Viere in ein schönes, geräumiges Vogelheim ein und leben fortan mehr oder weniger friedlich "unter einem Dach".

Fazit:

Streit unter den vier Kerlen gibt es immer mal wieder - aber ich beginne zu erahnen, wie schön es ist, einen "Minischwarm" Kathis zu halten.